Problem 1:
Erik Langer ist 14 Jahre alt und er geht in die neunte Klasse der Grundschule in Bratislava. Sein Problem ist es, dass er nicht mehr studieren möchte. Er sagt: „Ich möchte mit der Schule aufhören und nicht mehr studieren oder lernen. Heutzutage ist es nicht mehr wichtig welche Schulen man besucht hat, sonden was man weiss“. Und was sagen seine Eltern dazu? Seine Mutter ist eine 45-jährige Krankenschwerster und sein Vater ist arbeitslos. Seine Mutter kann es nicht glauben. Sie sagt: „Erik ist ein guter und kluger Junge aber diese Entscheidung ist sehr schlecht. Wenn er keine Abitur macht hat er eine geringe Chance eine gute Stelle zu finden. Nach vier Jahren auf einem Gymnasium kann er doch auch eine Arbeitstelle suchen und mit der Abitur ist es viel viel einfacher“. Von diesen Argumenten will Erik aber nichts hören. Er sagt: „Meine Eltern verstehen mich nicht. Ich will Geld verdienen und eine eigene Wohnung kaufen. Ich kann dann jederzeit neben der Arbeit noch die Schule machen. Ich möchte weg von zu Hause und ich möchte selbständig werden“. Eriks Vater hat eine Lehre als Mechanist gemacht und kann heute trotzdem keine Arbeit finden. „Ich kann Erik einfach nicht verstehen. Er weiss, dass ich jetzt schon seit 3 Jahren arbeitslos bin und ich habe ein Abiturabschuß gemacht. Ohne eine Abitur ist die Arbeitssuche noch schwieriger.“ Und was will Erik eingentlich machen wenn er die Schule verlässt? „Ich möchte in die USA gehen und dort ein bisschen Geld verdienen. Jetzt gleich könnte ich in einen Restaurnt gehen und als Hilfskraft arbeiten. Nach ein paar Jahren will ich dann zurück nach Deutschland kommen und eine Computerfirma aufmachen“. Ein interresanter Plan meint Eriks Vater. „Hast du darüber nachgedacht, dass auch etwas schief gehen kann? Was passiert, wenn du nicht so viel verdienst wie du denkst oder du plötzlich eine Kündigung bekommst? Dann stehst du auf der Straße“ Na ja so denkt auch seine Mutti. „Erik bitte überlege es dir gut. Du kannst auch mit dem Abitur nach USA gehen und dort arbeiten. Du verschiebst es einfach um ein paar Jahre.“ Von dieser Idee will Erik aber gar nichts hören. „Nein Mutti! Den Mutigen gehört die Welt und ich will es jetzt versuchen“.
Problem 2:
Maria Kleinauf ist 15 Jahre alt und sie möchte ihren Rücken tätowieren lassen. Weil sie aber noch nicht 18 Jahre alt ist kann sie das nur mit Unterschrift von ihren Eltern durchführen. Sie meint: „Tatoo ist sehr schön und es ist eine Art Körperkunst. Ich möchte einen ganz grossen Drachen auf den ganzen Rücken tätowieren lassen. Ich finde es sehr schön. Meine Mutti meint, dass die Tatoos sehr abartig sind und sie will davon nichts hören. Dabei hat sie selbst ein Tatoo auf dem Rücken“. Die Mutter von Maria: „Ja klar unterschreibe ich es nicht. Ich habe gesagt wenn du 18 bist, kannst du machen was du willst. Jetzt bist du 15 und machst das was ich dir sage. Na ja ich selbst habe ein Tatoo auf dem Rücken, aber es ist nicht so gross und ich habe es mit 25 Jahren machen lassen und dann bitter bereut.Daher glaube ich dass Maria noch Zeit für Tatoos hat. Sie kann es im späteren Alter wenn sie vernünftiger ist jederzeit machen lassen. Aber jetzt nein“. Und Maria sagt dazu: „Na ja macht nichts. Ich werde die Unterschrift einfach fälschen und dann habe ich das Tatoo trotzdem.“
Was denken Sie über diese Probleme? Wie würden Sie diese lösen? Haben Erik und Maria Recht oder haben es die Eltern? Bitte schildern Sie Ihre Meinung.
Aufgaben zum Thema:
1. Beschreiben Sie die Fotos:
2. Finden Sie es schön oder nicht? – erzählen Sie warum.
3. Wollen Sie auch ein Tatoo? Welche Tatoos finden Sie schön und welche nicht?
Slovná zásoba k textu:
heutzutage – dnes (v súčastnosti)
arbeitslos – nezamestnaný
sie glaubt es nicht – ona tomu neverí
die Entscheidung – rozhodnutie
eine geringe Chance haben – mať malú šancu
das Abitur – maturita
verstehen - rozumieť
verdienen - zarábať
jederzeit – hocikedy
selbständig werden – byť samostatný
etwas verstehen – niečo rozumieť
der Abiturabschuß – mať ukončenú maturitnú skúšku
schwierig – ťažký
eingentlich – vlastne
verlassen – opustiť
die Hilfskraft – pomocná sila
über etwas nachdenken – o niečom premýšľať
ein bisschen – trošku
etwas kann schief gehen – niečo sa môže pokaziť (niečo nemusí byť tak, ako sa to plánovalo)
verdienen - zarábať
plötzlich - zrazu
die Kündigung - výpoveď
überlegen – premýšľať
verschieben – presunúť niečo na inokedy
„den Mutigen gehört die Welt“ – odvážnym patrí svet
der Rücken - chrbát
sich tätowieren lassen – nechať sa tetovať
die Unterschrift – podpis
etwas durchführen – niečo vykonať
die Körperkunst – umenie na tele
der Drachen - drak
abartig sein – byť odpudivý
unterschreiben – podpísať
etwas bitter bereuen – horko oľutovať niečo
vernünftig – rozumnejší
fälschen – sfalšovať
Zopakujte si:
1. Was für ein Problem hat Erik und Maria?2. Ist Eriks Mutter mit seinem Plan einverstanden?
3. Wo arbeitet Eriks Vater?
4. Was für ein Plan hat Erik?
5. Was möchte sich Erika tätowieren lassen ?
6. Warum möchte Erikas Mutter die Bewilligung nicht unterschreiben?
7. Wie möchte Erika sich trotzdem tätowieren lassen?
Zdroje obrazkov:
http://www.photovision.at/?p=249http://v-areainfo.styriartig.at/?tag=tatowieren

