Sankt Martin : Fest der Kinder
Der Martinstag am 11. November (auch Martini oder Sankt Martin) ist der Festtag des Heiligen Martin von Tours. Er ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgans-Essen, der Martinszug und das Martinssingen.
Es gibt viele Legenden über den Heiligen Martin. Ursprünglich war er Offizier. Er begegnete am Stadttor einen Bettler, dem er eine Hälfte seines Mantels gab. Das Volk wünschte sich, dass er zu einem Bischof von Tours wurde. Martin wollte das nicht. Er versteckte sich in einem Gänsestall. Er wurde aber durch Gänseschnattern verraten. Gegen seinen Willen wurde er zum Bischof gewählt. Er gründete ein Kloster und heilte die Menschen.
Martinszug
Am 11. November ziehen die Kinder zum Gedenken mit Laternen durch die Straβen von Haus zu Haus und singen traditionelle Martinslieder. Die Laternen basteln die Kinder häufig selbst im Kindergarten oder in der Grundschule. Sie bekommen für das Singen Geld und Süβigkeiten, z.B. kleine Martinsgänse aus Keks-oder Hefeteig mit Rosinen oder eine Martinsbrezel aus dem süβen Hefeteig. Die Kinder begleitet einen Reiter auf einem Schimmel (ein weiβes Pferd) , der als rӧmischer Soldat verkleidet ist.
Wortschatz zum Thema:
rӧmisch - rímsky
verkleiden – prezliecť sa
schnattern - gágať
die Gans - ä,-e: hus
die Rosine, n: hrozienko
die Laterne, -n: lampión, lampáš
der Hefeteig – kysnuté cesto
der Reiter ,- : jazdec
der Soldat, -en: vojak
der Bischof, ӧ-e: biskup
Zopakujte si:
1. Wann feiert man den Martinstag?2. Was ist ein traditionelles Essen an diesem Tag?
3. Wie feiert man den Martinstag?
4. Wer war der Heilige Martin von Tours?
5. Welche Geschichte kennt man über ihn?