Vypracovala: Mgr. Ingrid Uhrovčíková



Jeden Tag treffen wir viele Menschen. Mit einigen sprechen wir zusammen, mit den anderen begrűβen wir uns nur oder gehen einfach vorbei. Wenn wir mit anderen Menschen sprechen, nennen wir es Kommunikation. Die Spezialisten teilen die Kommunikation in verbale und nonverbale – es hängt damit zusammen, ob wir beim Sprechen Worte benutzen oder wir lassen einfach unseren Kőrper sprechen (z. B. das Gesicht, die Augen, die Kőrperhaltung, die Stimme, usw.) Zur Kőrpersprache gehőrt die Mimik und Gestik, statische Zeichen (Form der Hände, Augen, Nase oder die Stimme) und dynamische Zeichen (alles, was bei der Bewegung zu sehen ist – z. B. das Gehen, die Schritte, ob wir uns langsam oder schnell bewegen).

Die statischen Zeichen beeinflussen, ob wir die Person auf den ersten Blick sympathisch oder unsympathisch finden. Man reagiert auf einzelne Situationen mit ganzem Kőrper und so zeigt unbewusst seine Stellungnahme (z. B. gekreuzte Hände und Beine signalisieren Ablehnung). Die Mimik (Gesichtszeichen) kann man nur schwer erlernen. Sie ist jedem angeboren und auf der ganzen Welt gibt es gleiche Zeichen, die sofort zu sehen und zu verstehen sind – die Freude haben = lachen, weinen, gute/ schlechte Laune haben, usw. Auf der Basis der Gesichtszeichen entstand die Kunstrichtung – die Pantomime – der Mime sagt kein Wort, er drűckt alles mit Mimik seines Gesichtes. Die Gestik (Handzeichen und Kőrperbewegung) kann in fremden Ländern leicht missverstanden werden. Jede Geste ist ein Satz. Die Geste muss man im bestimmten Kontext analysieren. Die Geste kőnnen in einem Land etwas anderes bedeuten, z. B. in Bulgarien bedeutet „Ja“ – das Nicken mit dem Kopf – das europäische „Nein“. Wenn wir „Ja“ sagen wollen, műssen wir das europäische „Nein“ zeigen. In Europa ist es űblich, dass sich Leute beim Treffen die Hand geben oder kűssen sich leicht auf die Wange und umarmen sich – in Japan wäre es eine direkte Beleidigung.

Wenn wir Angst haben, bei der Antwort an der Tafel – zittern wir manchmal, wir bekommen keinen Ton heraus, manche Schűler stottern kurz. Nach einer Weile beruhigen wir uns, unser Herz schlägt wieder normal und unsere Sprache ist in Norm. Manchmal kőnnen auch unsere Hände zittern, wir schwitzen oder haben weiche Knien. Wir reagieren mit Grimassen und lassen mehr unsere Hände sprechen. Das passiert auch dann, wenn wir uns in einer Fremdsprache unterhalten wollen und uns fehlen die Wőrter.

Die Personen und die Umgebung bestimmen die Kommunikation. Anders unterhaltet man sich mit Eltern, anders mit Freunden oder mit dem Chef, im Restaurant, in der Disco oder in der Bank. In der Őffentlichkeit – in Geschäften, auf der Post – spricht man unbekannte Personen mit „Sie“ an, man ist hőflich, äuβert sich kurz, sagt „danke, bitte“. Eine unbekannte Person spricht man mit „Herr“, „Frau“ und mit Titel „Herr Doktor“ an.

Die private Kommunikation ist lockerer, offener, nicht so offiziell, die Personen werden mit Vornamen angesprochen. Die Jugendlichen benutzen automatisch „du“, sprechen eigene Sprache und verwenden viele englische Ausdrűcke. Die ältere Generation hat eigene Umgangsformen, die Sprache ist hőflicher. Eigene Sprache verwenden auch die Fachleute – viele Fachausdrűcke, die fűr einfache Menschen nicht leicht zu verstehen sind.

Die Standardsprache hőrt man gewőhnlich im Rundfunk oder Fernsehen und liest in der Presse. In die Standardsprache drängen aber auch Wőrter aus der Umgangssprache, die wir täglich benutzen. Die Standardsprache wird noch heftig von den Fremdsprachen beeinflusst – im Falle des Slowakischen war es das Tschechische, Deutsche und Ungarische, heute ist es vor allem das Englische. Das Fremdsprachenlernen steht heute im Vordergrund – je mehr Fremdsprachen man beherrscht, desto besser ist die Verständigung. Die Jugendlichen haben die Chance per I- net mit Menschen aus aller Welt in verschiedensten Fremdsprachen zu chatten. Es gibt zahlreiche Zeitschriften oder Bűcher, die man in der Originalsprache lesen kann und so seine Fremdsprachenfertigkeiten verbessern kann.

Die modernen Kommunikationsformen hängen mit der technischen Entwicklung zusammen. Computer und Telefon gehőren zum täglichen Leben. Man kann aus dem festen Netz telefonieren oder ein Handy besitzen. (Handy – Funktionen, Computer, die E – Mails – siehe das Thema Wissenschaft und Technik). Das schnellste Medium und die grőβte Informationsquelle ist das Internet – dort findet man zahlreiche Infos fűrs Lernen und Studium, man kann per I-net Fahrkarten bestellen, sich die Kinokarten reservieren lassen, einkaufen oder verkaufen. Dank der Aktion „Infovek“ gibt es in jeder Schule einen Internetanschluss.

 

 

 

Fragen zum Thema:

  1. Welche Kommunikationsform existiert seit vielen Jahren, welche ist nur in letzten Jahren verbreitet?

  2. Warum eigentlich und wie kommunizieren wir?

  3. Nennen Sie die modernsten Kommunikationsmittel und deren Vorteile und Nachteile.

  4. Wissen Sie, wie man sich in den deutschsprachigen Ländern beim Treffen grűβt?




Použitá literatúra:

Hanuljaková, H. – Horová, I. – Lenčová, I.: Nová maturita. Nemecký jazyk. Interná časť.

Cvičebnica nemeckej slovnej zásoby.

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