THEORIE DES ROMANS IN DEUTSCHEN REALISMUS:

-der deutschen Roman des 19.Jh.ist in einer bestimmter Weise gegenüber den europäischen Roman esthetisch und gesellschaftlich rückständig geblieben

-der deutsche Roman hatte wenig Berühung mit grössen und wirklichen Problem einer sich wandelnden Gesellschaft gewonnen

-er ist ohne aktuelle Gegenwertigkeit und ohne den epischen Weltgehalt geblieben

-er hat sich auf das deutsch-bürgerliche und das provinzielle beschränkt und damit die ihm auferlegte geschichtliche Bestimmung nurungenügend erfüllt

-ausserhalb der deutschen Sprachgrenzen war er relativ wirkungslos

-selbst den Gesellschaftsroman von T.Fontane ist der Zugang in die erzählerische Weltliteratur nicht geglückt (nicht gelügen)

-die höhere Form des Romans ist ind Deutschland gescheitet(stroskotala), weil in die wirkliche Gesellschaft eine lebendige nationale Tradition und ein geistiges Zentrum als Realität fallten

-die Frage gibt es in Deut. Ramantradition

Tradition: Stifter – 2R., Hölderling, Schiller, Keller

                                Goethe – 3Romana

                                Schiller – keinen; Hölderling – „Hyperion“ – wirkungslos; J.Paul –2Roman; Keller – 2 Romane

-Raabe, Fontane, Meyer und Marie von Ebner Eschenbach  - sie schreiben viele Romane die vorweigend novellsteckt Aufbau haben

-das Erzählen in D. ist zur Novelle getrieben worden

-der deutsche realistische Roman hat auf die erste Darstellung der zeitgenossischen alltäglichen gesellschaftlichen Wirklichkeit auf dem Grunde der ständigen geschichtlichen Bewegung verzichtet d.h.

-er hat das hässlichenreine des Weltgeschehens vermieden (obchádzal)

-der deut.Roman des 19.Jh.hat an dem Generalthema der Zeit der literarischen Spiegelung der sozialen Zustände und Spannungen und damit an der realen und fortschriftlichen zeitgenössischen Wirklichkeit vorbeigesrpochen

-er hat sich damit in das rückstandige, abseitige, weltliterarisch und künstlerisch irrelevante Verband

-diese Tatsache drückt die Stimmung nach der gescheiteten bürgerlichen Revolution, wenn alle Lebendigkeit im Privatleben versteckte

-der deutsche Kritik der Literatur Otto Ludwig hatte seine Überlegungen an die Kunstpraxis an die englischen Roman von Scott und Dickens angeschlossen und er proklamierte diese 2 Dichters als Vorbild für den deut.Roman

-Ludwig gelangte zum Roman von Drama aus

-diese Vermischung von Drama und Roman, die ihn Shakespeare in Dickens wiederkennen lies, deutet auf ein seit der Romantik vorbereitetes Verschwimmen (spájanie) der stylistischen Gattungen

-Ludwig meinte: der Roman stiegt überhaupt dem Drama näher als dem Epos

-er einfangt die Romane von Dickens als „ein erzähltes Drama“ und seinen eigenen Roman „Erfürster als einen gespielten Roman“

-der Roman des d.Realismus nahm das Drama ablösend, das tragische Hinsicht aus z.B.Gustav Freytag hat den Aufbau des Romans „Soll und haben“nach dramatischen Kompositiongesetz gebildet

-er sagte: „Der Aufbau der Handlung wird in jeden Roman in welchender..., mit dem Bau des Drama grosse Ähnlichkeiten haben

-„Der Roman nahm Elemente des dramatischen in sich auf.Das Drama dieser Zeit näherte sich dagegen dem Erzählischen.“

-d.h.die Gattungsgrenzen lösten sich auf

-Zitat von Fontane – „Aber das ist nicht Aufgabe des Romans Dinge zu schildern, die vorkommen (existujú) oder wenigstens jeden Tagen vorkommen können. Aufgabe des modernen Romans schient mir die zu sein ein Leben der Gesellschaft, einen Kreis von Menschen zu schildern, der ein unverähltes Widerspiel des Lebens ist, das wir führen.“

A.)Gesellschaftsroman, Zeitroman, Sittenroman, Historischerroman und Entwicklungsroman

-während in England, Frankreich und Russland zeigt uns der Gesellschaftroman vorherstellten hielt der deutsche Realismus an Entwicklungsroman fest (pridŕžal) = Stifter, Keller, Raabe oder begrenzte den geschilderten Weltauschnitt in der Kurzform der Novelle – Keller, Storm, Meyer, oder im kurzen Roman Raabe, Fontane

-es gibt mehrere Grunde für das Scheiten des grossen Gesellschaftsroman

-zwar zeigen die Werke von Storm, Raabe eine verstärkte gesellschaftskritische Tendenz, aber eine breite epische Darstellung Gesellschaft

-Verhältnisse wurde verhindert durch die Unentwickeltheit eines gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein und diese Unentwickeltheit hat Gründe: Theoriale Zerspriterung und das Fehlen einer Austrahlungs und einziehungskräftigen Hauptstadt

-Nachwirkung romantisch-subjektivischer und jungdeutscher Formtradition in Roman und Erzählung

-diese Nachwirkung werde erst in den Spätwerken Stifters, Kellers, Storms, Raabes ganz angebaut

 

 

ZEITROMAN:unter dem Zeitroman versteht man ein Werk, das Denk- und Erfahrungsweisen seiner Gegenwart erzählisch gestaltet und ein politisch-gesellschaftliches geistiges und kulturelles Panorama (Bild) entwirft

-in Realismus, in dem der Zeitroman eine zentrale Rolle spielt geschickt das in den Regel anhand einer Fordergrundhandlung, d.h.es wird ein Schicksal von Menschen aus bürgerlichen Berufen (Fahrer,...)

-im Untershchied zum Romanen der Romantik in denen der Werdegang (bytie) eines Malers, Musikers, Dichters bis zur Anerkennung und inneren Reife nachgezeichnet wurde

z.B.Zeitromane: Freytag: „Solll und haben“                Keller:“Der grüne Heinrich“

                           Raabe: „Abu Telfan“                          Fontane: „Effi Briest“

                                         „Stopfkuchen“                                        „Der Stechlin“

 

 

HISTORISCHER ROMAN: - Geschichtsroman

-die Dichter des Realismus befasst sich intensiv mit der Vergangenheit

-das wurde für sie zur  Sache nach den Vorfahren (predkovia) nach den natürlichen geistigen Zusammenhängen oder sie setzten die Geschichte um an historischen Beispiel persöhnliche Probleme oder die Konflikte ihrer eigenen Zeit zu veranchaulichen (znázornenie)

-z.B.Fontane, Meyer

 

 

BILDUNGSROMAN: - der Gegenstand dieses Roman ist anders als vor 1848 (passiver und unselbständiger Mensch)

-in den 2.Hälften 19.Jh. – im Lebenslauf eines Individuums aus der mitleren bürgerlichen Schicht sollen nun der Bildungsroman in der Art von Goethes – „Wilhelm Meister“ und Freytagsroman „Soll und haben“ verbunden werden

-zum wichtigsten Thema wurde der Bildungsprozess innerhalb der bürgerliche Sfere

-der Bildungsgang das bürgerlichen Individuums beschrämkte sich auf einen Weg aus der Familie durch die Handelstätigkeit und die gesellschaftlichen Institutionen bis hin zur neuen Familiengrunden

-z.B. Stifter: „Nachsommer“                Freytag: „Soll und haben“

         Raabe: viac                                    Keller: „Der grüne Heinrich“