In seiner Zeit schrieb man die Bucher ab. Das war jedes Buch, an dem ein Monch viele Jahre lang schrieb, ein wahres Kunstwerk mit schon gemalten Initialen. Aber diese Bucher blieben meistens in den Bibliotheken der Kloster, der Konige und des Adels. Der Hunger nach Buchern war riesengross.
Keine Erfindung des 15. Jhs. War von so grosser internationaler Bedeutung wie Erfindung des Buchdrucks.
Der Mann hiess Johannes Gensfleisch und wurde nach seinem Mainzer Geburtshaus „Zum Gutenberg“ genannt. Uber die erste Hälfte seines Lebens weiss man so gut wie nichts. Nicht einmal sein Geburtsjahr ist genau bekannt. Man nimmt an, dass es das Jahr 1397 war. Nach dem Tode seines Vaters arbeitete er als Kunsthandwerker in Strassburg. Hier hat er seine erste Druckerpresse mit beweglichen Lettern aus Metall gebaut.
So druckte Johannes Gutenberg im Mainz 1448 eine lateinische Grammatik und einen astronomischen Kalender. Er begann auch den beruhmten Bibeldruck. Bis heute gilt die Gutenbergbibel als Meisterwerk des Buchdrucks. Aber der teure Bibeldrucks ruinierte Gutenberg, der Erfinder war arm.
Noch zu Gutenbergs Zeiten entstanden in viele deutschen Städten Druckereien. Aber auch in Basel und Rom, in Plzeň und Barcelona war die „schwarze Kunst“ zu Hause. Doch erst als Gutenberg 70 Jahre alt war, wurde sein Verdienst anerkannt. Dem Erfinder wurde eine kleine Rente bewilligt.
Am 3.Februar 1468 ist Gutenberg in seiner Vaterstadt Mainz gestorben.